Der Lebenslauf

Mrz 02, 11 Der Lebenslauf

Neben dem Bewerbungsanschreiben ist der Lebenslauf das wichtigste Dokument bei einer Bewerbung. Oft entscheidet der Lebenslauf darüber, ob der Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, oder nicht.

Vorüberlegungen

Da der Lebenslauf nicht nur formal, sondern auch inhaltlich stimmen muss, empfiehlt es sich erstmal eine Aufstellung zu machen, wie sich der schulische und berufliche Werdegang entwickelt hat. Manche Daten hat man vielleicht im Kopf, aber oft muss man die entsprechenden Unterlagen zusammensuchen, damit die Aufstellung korrekt wird. Neben dem Werdegang findet sich im Lebenslauf auch Platz für eigene Fähigkeiten, Kenntnisse, Qualifikationen und Ehrenämter. Der Lebenslauf soll überzeugend präsentieren und gut ausformuliert sein. Die Informationen zum schulischen, beruflichen und persönlichen Werdegang sind deutlich und übersichtlich zu ordnen. Durchschnittlich ist der Lebenslauf ein bis drei Seiten lang. Standard ist der computerverfasste tabellarische Lebenslauf. Nur wenn es ausdrücklich verlangt wird, verfasst man einen handschriftlichen ausformulierten Lebenslauf. Die formale Gestaltung des Lebenslaufes bietet dem Bewerber einige Freiheiten. Schrift, Unterstreichungen, Trennlinien und Farbgebung sind nicht explizit vorgegeben, sondern können selbst gewählt werden. Die wichtigen Daten zur Schulbildung, Ausbildung, zum beruflichen Werdegang, Sonstigem, wie zu Fort- und Weiterbildungen, zu besonderen Kenntnissen und Fertigkeiten und zu Ehrenämtern sind jeweils in einem eigenen Abschnitt aufgeführt. Die Angaben werden chronologisch geordnet, verständlich und übersichtlich dargestellt. Die Formulierung ist kurz, präzise und aussagekräftig. Lücken im Lebenslauf werden nicht ausführlich erläutert. Falls man nähere Angaben dazu machen möchte, bedient man sich der sogenannten Dritten Seite.

Die Gliederung

Der Lebenslauf beginnt mit den persönlichen Daten: Vor- und Zuname, Anschrift mit Telefonnummer und Emailadresse, Geburtsort und Geburtsdatum, Familienstand und bei Ausländern die Staatsangehörigkeit. Es folgt die Schulbildung mit Art der Schule, Anschrift, erreichtem Schulabschluss. Der dritte Abschnitt bezieht sich auf das Studium. Es werden Fachrichtung, Fächer, Studienschwerpunkte, Name und Ort der Universität aufgeführt. Der Berufsausbildung widmet sich der folgende Absatz. Er listet Art der Ausbildung, Berufsbezeichnung, Arbeitgeber und falls zutreffend besondere Ausbildungserfolge auf. Im letzten Abschnitt, den man beispielsweise Fähigkeiten und Fertigkeiten nennen kann, stellt man sich etwas individueller dar, um aufzuzeigen, wodurch man sich von der Konkurrenz abhebt. Fremdsprachenkenntnisse, Auslandserfahrungen, EDV-Kenntnisse, Führerscheine, Hobbys und Ehrenämter, die berufsspezifisch sind werden hier aufgezeigt. Der Lebenslauf endet mit Ort, Datum und Unterschrift. Manche Angaben haben im Lebenslauf nichts zu suchen. Das sind Angaben zu den Eltern und deren Berufe, Religionszugehörigkeit, außer bei einer Bewerbung an einer kirchlichen Einrichtung und Angaben zum Gesundheitszustand. Bei manchen Angaben kann man selbst wählen, ob man sie weglassen möchte. So muss der Familienstand, also ab man ledig, verheiratet, geschieden ist, nicht angegeben werden. Auch Anzahl und Alter der Kinder kann man weglassen.

Das Passbild

Rechts oben auf dem Lebenslauf wird das Passbild angebracht, das aktuell und professionell sein soll und den Bewerber sympathisch erscheinen läßt. Das Bild in den Maßen 4×5 cm bis 6×9 cm kann farbig oder schwarz-weiß sein. Auf die Rückseite des Bildes schreibt man Vor- und Zuname, damit es, falls es sich vom Lebenslauf löst, leichter wieder zugeordnet werden kann. Das Foto wird oben rechts auf den Lebenslauf geklebt. Es wird weder getackert, noch mit einer Büroklammer befestigt.

Foto: Andreas F. – Fotolia.com

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